Zest-Projekt: Lebensmittelabfälle mithilfe von KI in nachhaltiges Mykoprotein umwandeln
Das Zest-Projekt, eine mit 7.5 Millionen Euro von der EU geförderte Initiative unter der Leitung des Dänischen Technologischen Instituts (DTI), ist ein Vorreiter bei einem nachhaltigen Ansatz zur Proteinproduktion, bei dem Lebensmittelabfälle mithilfe von Pilzfermentation und künstlicher Intelligenz in Mykoprotein umgewandelt werden.
Schlüssel-Höhepunkte:
- Innovativer Fermentationsprozess: Das Projekt nutzt essbare Pilzstämme und fermentiert landwirtschaftliche Nebenprodukte – wie Zuckerrübenrückstände, Treber und Fruchtschalen – in speziell entwickelten Bioreaktoren. Dieser Prozess liefert Mykoprotein, Chitin und andere wertvolle biobasierte Materialien, die sich für Lebensmittel, Nutraceuticals, Kosmetika und Verpackungen eignen.
- KI-gesteuerte Optimierung: Fortschrittliche Modelle des maschinellen Lernens überwachen und regulieren Fermentationsparameter wie Temperatur, pH-Wert und Sauerstoffgehalt in Echtzeit. Dies gewährleistet optimale Wachstumsbedingungen, steigert Ertrag und Qualität und minimiert Abfall und Energieverbrauch.
- Nachhaltigkeit und Effizienz: Das Verfahren ist ökologisch weniger tragfähig, benötigt weniger Wasser und stößt im Vergleich zur traditionellen Proteinproduktion weniger Treibhausgase aus. Darüber hinaus bietet Mykoprotein ernährungsphysiologische Vorteile, darunter eine hohe Verdaulichkeit und wichtige Vitamine wie B12 und D.
- Beitrag zur Kreislaufwirtschaft: Durch die Aufwertung landwirtschaftlicher Nebenprodukte reduziert das Projekt nicht nur den Abfall, sondern senkt auch die Produktionskosten, wodurch nachhaltiges Protein für die Verbraucher leichter zugänglich wird.
Um tiefere Einblicke in die Umgestaltung der nachhaltigen Proteinproduktion durch das Zest-Projekt zu erhalten, besuchen Sie bitte die Website hier.




















